Pädagogischer Hintergrund/ Vorbereitete Umgebung

Liebe Eltern,

liebe Erzieher,

liebe achtsame Begleiter,

unser Kinderkletterbogen" fides" (lat. Treue, Vertrauen,Schutz), lädt Sie und Ihre Kinder ein, sich gemeinsam aneinander zu erfreuen.

Heute weiß die moderne Hirnforschung von Experten wie Manfred Spitzer, wie wichtig ein guter Anfang ist. Vor allem, daß es auf den Anfang ankommt. Bewegungsfreude, Laufen, Sprachfähigkeit, Empathie, situationsangemessenes Verhalten. Sich Zurechtfinden, Antworten und Fragen stellen sind wichtige Funktionen, die schon beim Kleinkind angelegt sind.

Laut Manfred Spitzer wird das wichtigste schon vor dem Schuleintritt gelernt; nicht die Beherrschung des Zahlenraums von 1 bis 20 oder das ABC ist vor Eintritt in die Schule wichtig, so die Expertenmeinung. Vielmehr stillsitzen, zu hören und konzentriert arbeiten können sind wichtige Voraussetztungen für einen guten Schulbesuch und Freude an der Schule so Manfred Spitzer.
Große Unterschiede sind deshalb hier schon im Kleinkindalter zu beobachten. Manchen Kindern  gelingt es zum Beispiel sehr gut, sich situationsangemessen zu verhalten, wenn Sie an Ihre Grenzen kommen und sie wissen, dass sie sich dadurch weiter entwickeln können.
Andere Kinder  wiederum können sich  nicht sicher bewegen und haben deshalb größte Probleme sich in "bewegenden"Situationen  dementsprechend zu verhalten. Für viele Kinder ist deshalb heute die Ergotherapie und die Logopädie der einzige Weg. Woher kommt dies? Werden diese Kinder zu wenig gefördert? Werden Kinder die sich adäquat verhalten können, früher gefördert, besser oder sind sie einfach intelligenter?

Aus der Gehirnforschung weiß man heute, das die Umgebung einen wesentlichen Einfluss auf Entwicklung des Gehirns hat. Eine gut vorbereitete Umgebung lässt Entfaltungen zu. Achtsamkeit beeinflusst die Entwicklung nachhaltig positiv.
Eltern können mit dem Kletterbogen ihren Kindern einen positiven Anfang ermöglichen. Beide, Kinder und Eltern, können dabei lernen, einander zu vertrauen und auch die eigenen Grenzen zu erfahren. Wenn der Kletterbogen überstiegen wird, können Kinder ihre körperlichen Grenzen spüren, begreifen und gegebenfalls Hilfe einfordern. Sie begreifen die Rundstäbe und müssen sich mit physikalischen Gesetzen auseindersetzten (z.B. Verständnis für Raum und Höhe oder wie komme ich wieder herunter?).
Durch die achtsame Begleitung der Eltern schenken Sie ihrem Kind auch ZEIT, WERTSCHÄTZUNG und GEMEINSAME FREUDE am Tun. Empathie wird dabei ganz spielerisch vermittelt. Das Kind lernt auch die "Zumutbarkeitsgrenze" seiner Eltern kennen. Ein schönes Wechselspiel entsteht.

Eltern müssen an unserem Kinderkletterbogen die Kinder nicht "bespielen", sie begleiten ihr Kind in seinem eigen Tun und in seinem eigenen Tempo. Die Kinder müssen nicht über den Kletterbogen "gezerrt" werden, sondern Eltern nehmen sich Zeit und begleiten die Kinder je nach Fähigkeit. Das erste mal über den Kletterbogen zu steigen, bringt gemeinsame innere Freude, Vertrauen und ein Gefühl " ich kann was" oder " wir können unserem Kind vertrauen. Das Kind ist zufrieden, stolz und die Augen strahlen. Den Eltern geht es genauso.
Diese positive Erfahrung prägt sich im Gehirn ein und ist wichtig für ein gesundes und zufriedenes Leben. Der Blick in den Augen eines Kindes, das den Kletterbogen " erfolgreich" überstiegen hat, bleibt auch den Eltern als andauerndes Geschenk im Gedächnis.

Der Kinderkletterbogen "fides" ist deshalb ein Geschenk an Kinder und an Eltern. Gemeinsame Freude und Zeit kann man auch bei dem materiellen Wohlstand von heute nicht kaufen. Aus diesem Grund ist der Kinderkletterbogen das ultimative Bewegungsmöbel für die vorbereitete Umgebung. Er wird viele Jahre bespielt und bleibt einem so in Erinnerung wie der Duft z.B. aus der Weihnachtsbäckerei oder wie eine Puppenstube. Ausserdem wirkt sich die jahrelange Bespielbarkeit des Kletterbogens ( natürlich unbewusst für die Kinder ) auf nachhaltiges Denken aus. Es gibt heute kaum noch Spielsachen mit denen Kinder jahrelang spielen.

Je nach Alter wird der Kletterbogen unterschiedlich bespielt. Als Höhle, Autowaschanlage, Puppenstube, Webstuhl, Pferdchen. Der Phanstasie sind keine Grenzen gesetzt. Auf die besten Ideen kommen nur Kinder, die diesen "entwicklungsfördernden " Kletterbogen bespielen dürfen.